Fahrberichte

 

BeachRunner, mein Ding,
(von Manfred Ullinger)

ich besitze seit Frühjahr 2007 meinen Strandsegler mit dem Namen BeachRunner von LIBRE und bin seit diesem Zeitpunkt fast 1000 km damit gefahren.

Seit über 15 Jahren bin ich dem Drachen-Hobby verfallen und nachdem einige Drachenfliegerkollegen mit dem Buggyfahren begonnen haben, habe ich es auch mehrfach versucht, aber es war nichts für mich. Ich bin damit nicht zurecht gekommen.

Mit dem Landsegler habe ich mein Hobby nun gefunden.

Im Juli 2007 war ich mit meiner Familie, Ehefrau und meinen 2 Söhnen Christian und David für 2 Wochen auf der dänischen Insel Fanø, wo wir unseren diesjährigen Urlaub verbrachten.

Das Fahrgelände, auf dänisch Windsurfer Ømrade liegt an der Westküste der Insel und ist am besten über die Strandzufahrt Rindby Strand und dann südlich weiterfahren zu erreichen und über 3 km lang.

Die Windverhältnisse in diesen 2 Wochen haben es zugelassen an jedem Tag des Urlaubes mit dem BeachRunner unterwegs zu sein. Die Windstärke bewegte sich zwischen 2 und 7, in Spitzen 8 Beaufort und so kamen alle Segelgrößen, die ich mitgenommen habe zum Einsatz.

Meine Ausrüstung ist ein BeachRunner V4A mit den Segelgrößen 3,5, 4,6, 6,5 qm und für den Einsatz in Fanø war noch ein 2,1 qm Prototypen-Segel im Gepäck.

Die Geschwindigkeitsmessung erfolgt über ein GPS-Gerät.

Oft waren die Windverhältnisse so, dass der Strand herauf und herunter, parallel zur Wasserkante, mit dem Landsegler befahren werden konnte, dies war natürlich am besten.

In den 2 Wochen bin ich und mein Sohn Christian, der auch mit seinem Buggy unterwegs war, über 600 km mit dem Strandsegler BeachRunner auf der Insel Fanø gefahren und wir hatten sehr viel Spaß dabei.

Der BeachRunner zeichnet sich durch einen super bequemen Sitz aus und somit ist es ein sehr entspanntes Fahren. Durch das Lenken mit den Füßen hat man beide Hände frei für die Bedienung des Trimmschots, Seil und kann somit bequem die benötigte Kraft aufbringen.

Wir, mein Sohn Christian und ich haben es auf Fanø geschafft mit dem BeachRunner über 60 km/h schnell zu sein und an einem sehr windigen Tag, in Spitzen 8 Beaufort sind wir abwechselnd in 2,5 Stunden über 100 km den Strand auf der Insel herauf und herunter geheizt. Härtetest für den BeachRunner, es ist alles heil geblieben und er hat sich bewährt.

Alle 2 Runden haben wir den Piloten gewechselt und ich musste immer meine Brille intensiv reinigen um wieder den Durchblick zu haben. Es hat riesenhaft Spaß gemacht.

Als Fazit ist festzuhalten, nach jahrelangem Suchen nach einer Alternative für das Buggy-Fahren habe ich nun mein Ding gefunden, den BeachRunner und bin absolut begeistert von diesem neuen Sportgerät.

In der nächsten Zeit werde ich den Pilotenschein für Strandsegler machen und möchte neue Fahrgebiete für das Landsegeln kennenlernen und erkunden.

 

Manfred Ullinger

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